Projekte
Real-Time Content Personalization via Contextual Bandits & Matryoshka Embeddings
Stack: Julia, Oxygen.jl, Nuxt 4, TypeScript, Supabase, TailwindCSS
Ein Live-Empfehlungssystem auf Basis von LinUCB-Banditen mit Cholesky-Updates und adaptiven Matryoshka-Embeddings – designed für Inhalte mit einem Time-to-Live < 48h.
Sub-Microsecond Market Data Pipeline
Stack: Java 25 (Project Panama FFM), ZGC, Docker, Prometheus, Grafana, Parquet
Eine Zero-Copy High-Frequency-Infrastruktur mit cache-alignten Shared-Memory-Strukturen, die Marktdaten in Echtzeit zu einem 8-Kanal Feature-Tensor anreichert – designed für Sub-Mikrosekunden-Latenz auf ARM64.
Quantum Machine Learning in der Realität – VQC vs. SVM auf NISQ-Hardware
Stack: Python, PennyLane, scikit-learn, NumPy
Empirischer Vergleich eines Variational Quantum Classifiers (VQC) gegen eine klassische SVM – von der rauschfreien Simulation bis zur Inferenz auf echtem supraleitendem Quantenprozessor.
Hybrides Artikel-Empfehlungssystem
Stack: Python, FastAPI, Vertex AI, BigQuery, MongoDB, Neural Collaborative Filtering
Hybrides KI-Empfehlungssystem für Nachrichtenartikel auf der Google Cloud Platform – kombiniert inhaltsbasiertes und kollaboratives Filtering.
Lebenslauf
Arbeit
Okt 2024 – Heute
Dualer Student Data Science & Ki
Schwäbischer Verlag GmbH & Co. KG Drexler, Gessler
- Erstellung von Business Intelligence Berichten mit Microsoft PowerBi
- Planung und Konzeption eines prototypischen Empfehlungssystem für Online Nachrichtenartikel
- Unterstützung bei der Entwicklung zahlreicher Datenpipelines
Bildung
Okt 2024 – Sept 2027
B.Sc. in Data Science & Ki
DHBW Ravensburg
Sept 21 - Jul 2024
Allgemeine Hochschulreife
Edith-Stein-Schule Ravensburg Biotechnologische Richtung
Technologie
Frontend
Backend & Datenbanken
Tools & Methoden
Redefreiheit als Entschädigung
Über ein Zitat von Søren Kierkegaard und was es heute bedeutet
Søren Kierkegaard schrieb einmal: „Die Leute fordern Redefreiheit als Entschädigung für die Freiheit des Denkens, die sie selten nutzen." Dieser Satz ist über 150 Jahre alt – und doch trifft er heute mit einer fast unangenehmen Präzision. Wir leben in einer Zeit, in der jeder eine Meinung hat und jeder sie laut äußert. Twitter, Instagram, Kommentarspalten – überall brodelt der Diskurs. Die Redefreiheit wird verteidigt, gefordert, beschworen. Sie gilt als höchstes Gut der offenen Gesellschaft. Aber Kierkegaard fragt uns etwas Unbequemes: Wozu nützt das Recht zu sprechen, wenn man sich das Recht zu denken nicht nimmt? Denken – wirklich denken – ist anstrengend. Es bedeutet, die eigene Meinung infrage zu stellen. Quellen zu lesen, die der eigenen Weltsicht widersprechen. Unsicherheit auszuhalten, ohne sie sofort mit einer Überzeugung zu füllen. Es bedeutet Stille, Langsamkeit, Zweifel. Reden hingegen ist leicht. Besonders dann, wenn man nicht selbst gedacht, sondern nur wiederholt hat. Kierkegaard hat das Muster unserer Zeit vorweggenommen: eine Gesellschaft, die sich leidenschaftlich für das Recht zu sprechen einsetzt – und dabei verlernt, sich das Recht zu denken zu nehmen. Vielleicht ist die eigentliche Freiheit nicht die, laut zu sein. Sondern die, still genug zu sein, um zuerst zu denken.